Schweden
Nach Messerattacke: Verdächtiger bestreitet die Tat laut schreiend bei der Anhörung

Der 22-jährige Mann, der verdächtigt wird, im schwedischen Vetlanda sieben Männer niedergestochen zu haben, bestreitet seine Schuld.

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Die Polizei ging zunächst von einer terroristischen Tat aus.

Die Polizei ging zunächst von einer terroristischen Tat aus.

Foto: Keystone

(dpa) Bei der Anhörung vor dem Untersuchungsrichter am Freitag schrie er, er habe nichts getan, wie ein Reporter des Schwedischen Fernsehens SVT aus dem Gerichtsgebäude berichtete. Der Mann sei sehr verärgert gewesen und habe mit der Faust auf den Tisch geschlagen. Das Gericht in Eksjö ordnete Untersuchungshaft an.

Dem Afghanen wird siebenfacher Mordversuch vorgeworfen. Er soll am Mittwoch im Zentrum der Kleinstadt Vetlanda wahllos auf Passanten eingestochen haben, drei wurden dabei lebensgefährlich verletzt. Die Polizei nahm den mutmasslichen Täter vor Ort fest. Da er mit einem Messer bewaffnet war, schoss sie ihm ins Bein. Das Motiv der Tat ist unbekannt. Der Verdacht eines terroristischen Hintergrunds bestätigte sich zunächst nicht.