1195 Franken: Bundesrat erhöht Minimalrente um 10 Franken

Die Minimalrente der AHV/IV beträgt neu 1195 Franken pro Monat. Das hat der Bundesrat am Mittwoch beschlossen. Damit trägt er der aktuellen Preis- und Lohnentwicklung Rechnung.

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Rentnerinnen und Rentner erhalten ab nächstem Jahr mehr Geld.

Rentnerinnen und Rentner erhalten ab nächstem Jahr mehr Geld.

Keystone

(rwa) Der Bundesrat prüft in der Regel alle zwei Jahre, ob eine Anpassung der AHV/IV-Renten angezeigt ist. Der Entscheid stützt sich auf die Empfehlung der Eidgenössischen AHV/IV-Kommission und basiert auf dem arithmetischen Mittel aus dem Preis- und dem Lohnindex. Zuletzt passte er die Rente letztes Jahr an. Nun erhöht der Bundesrat die AHV/IV Mindestrente per 1. Januar 2021 ein weiteres Mal – um 10 Franken auf 1195 Franken pro Monat. Die Maximalrente beträgt neu 2390 statt 2370 Franken.

Gleichzeitig werden Anpassungen im Beitragsbereich, bei den Ergänzungsleistungen und in der obligatorischen beruflichen Vorsorge vorgenommen, wie es in der Mitteilung des Bundesamtes für Sozialversicherungen heisst.

Die Erhöhung der Renten führt zu Mehrkosten von rund 441 Millionen Franken. Davon entfallen 390 Millionen Franken auf die AHV. Die IV trägt Mehrausgaben von 51 Millionen Franken.