200 Personen gedenken im Wallis den verschwundenen Gletschern

An einer Feier in der Walliser Gemeinde Trient gedachten über 200 Personen der über 500 Gletscher, die in der Schweiz bereits verschwunden sind und stellten politische Forderungen.

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Die Feier diente auch der Unterstützung der «Gletscherinitiative», die fossile Treibstoffe ab 2050 verbieten will.

Die Feier diente auch der Unterstützung der «Gletscherinitiative», die fossile Treibstoffe ab 2050 verbieten will.

HO

(wap) Zum Beginn der Debatte über das CO2-Gesetz im Nationalrat haben kirchliche und karitative Organisationen zusammen mit Umweltverbänden und Klimaprotestgruppen am Fusse des Trient-Gletschers im Wallis eine Manifestation mit über 200 Personen abgehalten. Sie inszenierten eine Gedenkfeier für die über 500 Gletscher, die in der Schweiz bereits verschwunden sind, inklusive einer Segnung des Gletschers.

In einer Medienmitteilung zur Demonstration fordert die Klima-Allianz Schweiz «Klimagerechtigkeit mit den Ländern des Südens». Die reichen Länder des Nordens müssten nicht nur ihren Treibhausgasausstoss reduzieren, sondern auch finanzielle Unterstützung leisten. An der Aktion beteiligt waren unter anderem die Organisationen Brot für alle, Fastenopfer, die Alpeninitiative und Extinction Rebellion.