2019 gab es in der Armee leicht mehr Hinweise zu Extremismus

Die Fachstelle Extremismus in der Schweizer Armee befasste sich im letzten Jahr mit 55 Beratungsanfragen und Meldungen. Im Vorjahr 2019 waren es noch neun Meldungen weniger gewesen.

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Im Gegensatz zum Vorjahr verzeichnete die Fachstelle Extremismus in der Armee 2019 neun zusätzliche Meldungen. (Symbolbild)

Im Gegensatz zum Vorjahr verzeichnete die Fachstelle Extremismus in der Armee 2019 neun zusätzliche Meldungen. (Symbolbild)

Keystone

(dpo) Vier von fünf ersuchten Beratungen und gemeldeten Hinweise betrafen dabei mutmasslichen Rechtsextremismus, schreibt das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Montag in einer Mitteilung. Die Anliegen in Bezug auf mutmasslichen dschihadistisch motivierten Extremismus seien dagegen seit 2017 deutlich zurückgegangen.

Im zivilen Leben sei es im Berichtsjahr vor allem um Einzelfälle von möglicher Radikalisierung oder extremistischen Aktivitäten gegangen, führt das VBS weiter aus. Gewalttaten oder sicherheitsrelevante Vorkommnisse seien ausgeblieben.

Die Fachstelle Extremismus in der Armee ist die Anlauf- und Meldestelle im Belangen Extremismus innerhalb der Armee. Sie wurde 2002 geschaffen und ist administrativ seit 2005 der Fachstelle für Rassismusbekämpfung im Generalsekretariat des Departements des Innern unterstellt.