2019 war ein Rekordjahr für
den Schweizer Tourismus

So viele Übernachtungen wie noch nie: Schweiz Tourismus jubelt über Rekordzahlen. Auch für das laufende Jahr gibt man sich zuversichtlich. Das Corona-Virus könnte aber einen Strich durch die Rechnung machen.

Drucken
Teilen
Eine Gruppe asiatischer Touristen vor dem Löwendenkmal in Luzern.

Eine Gruppe asiatischer Touristen vor dem Löwendenkmal in Luzern.

Manuela Jans-Koch | Luzerner Zeitung

(mg) Beinahe 37 Millionen Hotellogiernächte im vergangen Jahr. Diese Zahl konnte Schweiz Tourismus heute vermelden. Das seien so viele Hotel-Übernachtungen wie noch nie in der Geschichte des Schweizer Tourismus, jubelt die Organisation in einer Medienmitteilung. 

16,5 Millionen der gebuchten Übernachtungen stammen aus dem Inland. Das entspricht einer Zunahme von 2,7 Prozent. Wichtigster Auslandmarkt sei nach wie vor Deutschland. 3,6 Millionen der Übernachtungen generierten Touristen aus dem Nachbarland. Dahinter folgen die Amerikaner mit 2,3 Millionen Logiernächten in der Schweiz. Was die Touristiker besonders freut: Das entspricht einer satten Zunahme von knapp zehn Prozent.

Gästezahlen aus dem Euroraum stagnieren

Weniger Gäste kamen dafür aus Indien und den Golfstaaten. «Nach langen Jahren des Wachstums müssen insbesondere wirtschaftlich bedingte Rückgänge verzeichnet werden», so Schweiz Tourismus in der Mitteilung. Insgesamt seien auch die Gästezahlen aus dem Euroraum stagniert.

Doch rasch ist man wieder bei Erfolgsmeldungen: «Der Sommer 2019 ist die beste Sommersaison aller Zeiten», heisst es in der Mitteilung. Auch der Start in die Wintersaison sei vielversprechend verlaufen. Einige Skigebiete hätten gar «von einem nahezu perfekten Saisonstart» gesprochen. 

Auch bei den Prognosen gibt sich Schweiz Tourismus optimistisch. «Die Überseemärkte dagegen werden Wachstumsraten beisteuern», schreibt die Organisation in ihrer Mitteilung. Allerdings nicht ohne das derzeitige «aber» auch zu erwähnen: Das Corona-Virus. Dieses könnte dem Tourismus einen Strich durch die Rechnung machen.