30'000 wurden an der Grenze zurückgeschickt, Armee sagt WK ab

Die Armee hat die Unterstützung der Grenzwache aufgenommen. Alle Wiederholungskurse mit Ausnahme der Bereiche Sanität, Botschaftsschutz und Grenzwache werden ausgesetzt.

Drucken
Teilen
An der Schweizer Grenze ist Militärpolizei im Einsatz.

An der Schweizer Grenze ist Militärpolizei im Einsatz.

Keystone

(wap) Seit dem Inkrafttreten der Covid-19-Verordnung am 13. März hat die Grenzwache 30'576 Personen an der Grenze zurückgeschickt. 414 wurden gebüsst, weil sie versucht hatten, die Grenze illegal zu überqueren. In rund 3600 Fällen lag eine Notlage vor und die Einreise wurde gestattet. Der grenzüberschreitende Personenverkehr sei um etwa 70 Prozent zurückgegangen. Auch im Import (-11 Prozent) und im Export (-20 Prozent) gab es Rückgänge.

Diese Zahlen präsentierte die Eidgenössische Zollverwaltung am Dienstag an einer Pressekonferenz im Jura. Seit dieser Woche werden die Grenzwächter bei ihrer Arbeit von Angehörigen der Armee unterstützt. Im Einsatz stehen Militärpolizei und Milizsoldaten.

Die Wiederholungskurse zur Unterstützung der Grenzwache gehörten zu den «Corona-relevanten» WK, erklärte Aldo Schellenberg, stellvertretender Chef der Armee, an der gleichen Pressekonferenz. Zu diesen gehörten auch Sanitätsdienste und Botschaftsschutz. Alle nicht Corona-relevanten WK bis Ende Juni seien abgesagt.