Engagement auf dem Balkan
Ausseniminister Cassis empfängt Amtskollegen aus Nordmazedonien

Aussenminister Ignazio Cassis tauschte sich in Bern mit seinem nordmazedonischen Amtskollegen aus. Im Zentrum des Gesprächs standen die bilateralen Beziehungen und das Schweizer Engagement im Balkanstaat.

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Bundesrat Ignazio Cassis (r.) mit Aussenminister Bujar Osmani (l.) in Bern.

Bundesrat Ignazio Cassis (r.) mit Aussenminister Bujar Osmani (l.) in Bern.

Keystone

(dpo) Der Aussenminister von Nordmazedonien, Bujar Osmani, weilt derzeit für ein Treffen mit der Diaspora aus seinem Land in der Schweiz. Gemäss den aktuellsten Zahlen der Ausländerstatistik leben 67’736 Nordmazedonierinnen und Nordmazedonier ständig in der Schweiz. Dementsprechend sind Stabilität und wirtschaftliche Entwicklung im Westbalkan auch für die Schweiz von grosser Bedeutung, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA am Mittwoch schreibt.

Im Rahmen von Osmanis Besuchs hat Aussenminister Ignazio Cassis seinen Amtskollegen am Dienstag in Bern empfangen. Die beiden Magistraten haben sich laut EDA unter anderem über das Schweizer Engagement in Nordmazedonien ausgetauscht. So werde die Schweiz im Rahmen eines neuen Kooperationsprogrammes den Balkanstaat weiterhin bei der Umsetzung von Reformen in den Bereichen Gouvernanz und Wirtschaftsentwicklung unterstützen.

Darüber hinaus hätten sich Bundesrat Cassis und Osmani über den EU-Beitrittsprozess von Nordmazedonien sowie den zukünftige Vorsitz des Landes in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa OSZE 2023 unterhalten, schreibt das EDA.

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