Berner Forscher erhalten vom Bund 8,4 Millionen für die Covid-19-Forschung

Von den insgesamt 30 Millionen Franken, die der Nationalfonds für Forschung im Kampf gegen Corona einsetzt, gehen 8,4 Millionen nach Bern.

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Auch das Berner Inselspital erhält bei der Coronaforschung Unterstützung vom Nationalfonds. (Symbolbild)

Auch das Berner Inselspital erhält bei der Coronaforschung Unterstützung vom Nationalfonds. (Symbolbild)

Keystone

(wap) Der Nationalfonds hatte im Frühling Gelder für Forschung bereitgestellt, die bei der Bekämpfung der Pandemie nützen soll. 10 Millionen Franken gehen direkt in die Forschung an Coronaviren, dazu kommt ein «Nationales Forschungsprogramm 78», das mit 20 Millionen dotiert ist. Ein guter Teil dieses Geldes geht nun nach Bern. Insgesamt würden 15 Forschungsprojekte mit 8,4 Millionen unterstützt, melden die Universität Bern, und das Inselspital am Mittwoch. Die Bandbreite der Projekte reiche von Untersuchungen zu den Auswirkungen von Covid-19 auf das Herz-Kreislauf-System bis zu Versuchen mit künstlicher Intelligenz bei der Behandlung von Corona-Patienten.

Zwei der Projekte würden im BSL-3-Hochsicherheitslabor des Instituts für Infektionskrankheiten der Universität Bern durchgeführt. An den bewilligten Projekten seien auch internationale Forscher beteiligt, heisst es in der Mitteilung, darunter Experten der renommierten Universitäten Oxford, Yale und Tokyo. «Covid-19 hat unsere Teams erneut motiviert, in Forschung und Dienstleistung eng verzahnt und über die Grenzen der Disziplinen hinweg zu kooperieren», wird Urs P. Mosimann, Direktor Medizin der Insel Gruppe und Leiter der Covid-19-Taskforce am Inselspital, in der Mitteilung zitiert. Der Erfolg bei den Bewerbungen um die nationalen Forschungsmittel zeige, dass dies der richtige Weg sei.