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«Black Lives Matter»: 1000 Menschen protestieren in Zürich gegen Floyds Tod

In vielen amerikanischen Städten ist es nach dem Tod von George Floyd zu teilweise heftigen Protesten gekommen. Trotz Verbot haben am Montag auch in Zürich 1000 Menschen ein Zeichen der Solidarität gesetzt.

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(aru/rwa) Über die sozialen Medien riefen unbekannte Aktivistinnen und Aktivisten im Vorfeld zum heutigen Pfingstmontag zu einer Demonstration auf. Sie wollten sich gegen Rassismus, strukturelle Diskriminierung und Polizeigewalt aussprechen und somit Solidarität mit den Demonstrierenden in den USA zeigen.

Gegen 12 Uhr versammelten sich schliesslich einige hundert Personen auf dem Bullingerplatz zwischen Hardplatz und Lochergut und zogen gemeinsam durch die Kreise 3 und 4. Auf Plakaten forderten sie ein Ende des Rassismus und der «weissen Herrschaft», sowie mehr Solidarität mit Afroamerikanern. Zahlreiche Personen trugen einen Mundschutz. Obwohl solche Ansammlungen derzeit verboten sind, schritt die Polizei nicht ein und liess die Demonstrierenden gewähren.

Trotz Verbot liess die Polizei die Demonstranten gewähren.

Trotz Verbot liess die Polizei die Demonstranten gewähren.

BRK News

Nachdem der Afroamerikaner George Floyd in Minneapolis von einem Polizeibeamten bei der Festnahme malträtiert wurde und anschliessend im Spital verstarb, kam es im Bundesstaat Minnesotta zu grossen Protesten. Immer wieder sterben vorwiegend afroamerikanische Männer durch Polizeibeamte. Als Protest formierte sich die Bewegung «Black Lives Matter». In den letzten Tagen weiteten sich die Demonstrationen auf die ganzen USA und nun auch auf Europa aus.

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