Spionage-Affäre: Büro des Nationalrats will mit PUK noch abwarten

Im Skandal um die Firma Crypto AG will das Büro des Nationalrats erst am 2. März über den Einsatz einer parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) entscheiden.

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(gb.) In seiner Sitzung vom Freitag hat das Büro des Nationalrats davon abgesehen, sich schon jetzt für oder gegen den Einsatz einer parlamentarischen Untersuchungskommission auszusprechen. Die SP hatte am Mittwoch eine parlamentarische Initiative beim Büro des Nationalrats eingereicht und damit eine PUK zur Aufklärung der Geheimdienst-Affäre um die Zuger Firma Crypto gefordert.

Wie das Büro des Nationalrats mitteilte, will man sich nun erst mit dem Bundesrat und dem Präsidenten der GPDel absprechen. Die GPDel ist die Geschäftsprüfungskommission des Parlaments, welche am Donnerstag den Beginn einer Untersuchung beschlossen hat.

Im Namen des Büros des Nationalrats sprach Nationalratspräsidentin Isabelle Moret (FDP) am Freitag zu den Medien.

Im Namen des Büros des Nationalrats sprach Nationalratspräsidentin Isabelle Moret (FDP) am Freitag zu den Medien.

Bild: Keystone
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