Bund rüstet sich für mobile Kommunikation in Krisenlagen

Nach Naturkatastrophen oder einem Terroranschlag könnte das Mobilfunknetz lahmgelegt werden. Damit die Schweiz für einen solchen Fall gerüstet ist, hat der Bundesrat ein Pilotprojekt beschlossen.

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Einsatzkräfte wie die Feuerwehr sind auch in Krisenlagen darauf angewiesen, dass sie mobil einwandfrei kommunizieren können.

Einsatzkräfte wie die Feuerwehr sind auch in Krisenlagen darauf angewiesen, dass sie mobil einwandfrei kommunizieren können.

Keystone

(rwa) Polizei, Feuerwehr, Sanität und Betreiber kritischer Infrastrukturen sind darauf angewiesen, grössere Datenmengen mobil auszutauschen. Ein einheitliches System, das die breitbandige Sicherheitskommunikation für Bund, Kantone und Dritte in allen Lagen garantiert, fehlt aber heute in der Schweiz.

Das Pilotprojekt soll Erkenntnisse liefern, wie die mobile Kommunikation zwischen Einsatzorganisationen auch in Krisenlagen und bei überlasteten Mobilfunknetzen sichergestellt werden kann. Der Bundesrat hat am Mittwoch das Verteidigungsdepartement (VBS) beauftragt, Abklärungen für ein einheitliches System zu treffen.