Bundesfinanzen
79 Millionen Franken: Bundesrat meldet weitere Nachtragskredite

Der Bundesrat hat in letzter Zeit weitere Ausgaben über 79 Millionen Franken beschlossen. Neben der Bewältigung der Pandemie ging es auch um die humanitäre Hilfe in Afghanistan. Nun hat er die zusätzlichen Kredite nachgemeldet.

Drucken
Teilen
Eine Menge Geld. Wegen der Pandemie tätigt der Bund Ausgaben in Milliardenhöhe. (Symbolbild)

Eine Menge Geld. Wegen der Pandemie tätigt der Bund Ausgaben in Milliardenhöhe. (Symbolbild)

Keystone

Durch die jüngsten Entscheide des Bundesrates steigen die Gesamtausgaben für die Corona-Massnahmen alleine in diesem Jahr auf 24,6 Milliarden Franken. An seiner Sitzung vom Freitag hat der Bundesrat nun den zweiten Nachtrag zum Voranschlag 2021 verabschiedet. Er unterbreitet dem Parlament Kredite in der Höhe von 79 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung der Eidgenössischen Finanzverwaltung heisst.

Die Kredite betreffen verschiedene Bereiche. Der grösste Posten entfällt mit 25 Millionen Franken auf eine Abgeltung im Güterverkehr, um die coronabedingten Ausfälle zu decken. 23 Millionen Franken hatte der Bundesrat jüngst beschlossen zur Stärkung des humanitären Engagements in Afghanistan. Seit der Machtübernahme durch die Taliban hat sich die Situation in dem Land dramatisch verschärft. Weitere Kredite sind für Leistungen in die Arbeitslosenversicherung (16,7 Millionen Franken) und die Zulagen für die Schweizer Milchwirtschaft (10 Millionen Franken) gesprochen worden. (rwa)

Aktuelle Nachrichten