Bundesrat investiert in die Cyber-Abwehr und schafft 20 weitere Stellen

Im neuen Kompetenzzentrum für Cybersicherheit werden 20 neue Stellen geschaffen. Der organisatorische Aufbau der neuen Fachbereiche ist damit fast abgeschlossen.

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Im Finanzdepartement von Ueli Maurer befassen sich bald 20 neue Fachleute mit Cyberrisiken.

Im Finanzdepartement von Ueli Maurer befassen sich bald 20 neue Fachleute mit Cyberrisiken.

Keystone

(gb.) Laut Bundesrat Ueli Maurer nehmen Cyberrisiken in der Schweiz zu. «Angriffe auf Infrastrukturen gehören heute zum täglichen Business in der Verwaltung», sagte Maurer an einer Medienkonferenz am Donnerstag in Bern. Die Abwehr von solchen Angriffen ist schon länger Thema, weshalb der Bundesrat im Januar 2020 ein Kompetenzzentrum für Cybersicherheit geschaffen hat. Dieses wird nun personell deutlich aufgestockt.

Der Bundesrat hat 20 neue Stellen bewilligt und will damit Forderungen aus der Politik und Wirtschaft nach einer Stärkung der Cyberabwehr gerecht werden. Organisatorisch sind das Kompetenzzentrum und die neuen Stellen dem Finanzdepartement angegliedert. Das Zentrum wird seit August vergangenen Jahres von Florian Schütz geleitet und aufgebaut. Es ist in eine operative und eine strategische Abteilung gegliedert.

Die 20 neuen Stellen sind nicht die ersten, die für das Cyberzentrum geschaffen wurden. Bereits im Mai 2019 hat der Bundesrat 24 Stellen beschlossen.