Bundesrat steht in Kontakt mit italienischen Behörden und wartet ab

Nach der Ankündigung der italienischen Regierung, weite Teile Norditaliens unter Quarantäne zu stellen, hat sich zum ersten Mal der Bundesrat geäussert. Auch die Tessiner Regierung hat sich eingeschaltet.

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Der Bundesrat verfolgt die Entwicklungen in Italien genau.

Der Bundesrat verfolgt die Entwicklungen in Italien genau.

Keystone

(rwa) «Der Bundesrat verfolgt aufmerksam die Entwicklungen in Italien. Er steht in Kontakt mit dem Tessin und den italienischen Behörden, um seine Reaktion auf diese Ereignisse kontinuierlich zu bewerten», teilte Bundesratssprecher André Simonazzi auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Gegenüber dem Tessiner RSI äusserte sich auch der Tessiner Regierungspräsident Christian Vitta. Nach der offiziellen Entscheidung Italiens sei es nun wichtig, Informationen über den Umfang, die Anwendung und über die Position der Schweiz zu haben.

Wie die Schweiz konkret auf das faktische Aus- und Einreiseverbot reagiert, ist noch unklar. Ebenso was der Entscheid der italienischen Regierung für die Grenzgänger bedeutet. Nach ersten Informationen sollen Grenzgänger nicht betroffen sein.

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