Coronakrise

Ab Montag: Basel legt öffentliches Leben für drei Wochen lahm

Wegen steigender Fallzahlen schränkt Basel-Stadt das öffentliche Leben ein. In dem Kanton müssen Restaurants, Bars und Fitnessstudios schliessen. Veranstaltungen mit mehr als 15 Personen sind verboten.

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Basel verhängt einen Teil-Lockdown. Werden nun weitere Kantone in der Deutschschweiz folgen. (Symbolbild)

Basel verhängt einen Teil-Lockdown. Werden nun weitere Kantone in der Deutschschweiz folgen. (Symbolbild)

Keystone

(rwa) «Das sind harte und schwere Einschränkungen», sagte der Basler Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger am Freitag vor den Medien. Es werde schon viel gemacht und viele Menschen würden sich Mühe geben. Mit Blick auf die neuesten Zahlen erklärte Engelberger jedoch: «Aber das reicht nicht.» Entgegen dem nationalen Trend steige die Zahl der Neuinfektionen in Basel-Stadt weiter an.

Mit den neuen Massnahmen möchte der Regierungsrat den Trend der steigenden Fallzahlen vor den Weihnachtstagen brechen und eine Überlastung der Spitäler verhindern. Die schärferen Regeln gelten ab nächstem Montag bis zum 13. Dezember.

Konkret müssen Restaurants und Bars schliessen. Ausgenommen sind Kantinen, Gassenküchen, an Hotels angeschlossene Restaurants und Lieferdienste. Geschlossen bleiben auch Turnhallen, Hallenbäder, Tanzstudios, Fitnesszentren, Eissportanlagen und Innenräume sonstiger Sportanlagen. Dasselbe gilt für Spielsalons, Casinos sowie Erotikbetriebe.