Coronavirus
Graubünden liegt hinter Impfplan zurück – Altersheime fast durchgeimpft

Dem Kanton Graubünden fehlen mehr als ein Viertel des zugesagten Impfstoffs. Trotzdem sind die Impfungen in den Bündner Alters- und Pflegeheimen fast abgeschlossen.

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Die Impfprogramme in den Bündner Alters- und Pflegeheimen sind fast abgeschlossen.

Die Impfprogramme in den Bündner Alters- und Pflegeheimen sind fast abgeschlossen.

Keystone

(abi) Ursprünglich hätte der Kanton Graubünden rund 31'000 Impfdosen erhalten sollen, bekommen hat er bislang lediglich 23'000. Das teilte der Kanton am Donnerstag mit. Damit können 11'500 Personen je zweimal geimpft werden. Knapp 10'000 Personen sind denn auch bereits gegen das Coronavirus geimpft worden, wie es weiter heisst. Insgesamt haben sich mehr als 17'000 für eine Impfung angemeldet.

Graubünden liegt zwar gemäss eigenen Aussagen weit hinter dem ursprünglichen Impfplan zurück, dennoch gibt es auch gute Neuigkeiten: In den Bündner Alters- und Pflegeheimen sind die Impfungen fast abgeschlossen. Insgesamt 4317 Bewohnende und Mitarbeitenden konnten in den vergangenen sechs Wochen geimpft werden.

In den neun regionalen Impfzentren wurden gemäss Mitteilung bislang rund 5500 Personen geimpft. «Aufgrund der Impfstoffknappheit konnten die Bündner Impfzentren ihre geplanten Kapazitäten aber nicht ausnutzen.» Von den bisher geimpften Personen sind 73 Prozent über 60 Jahre alt oder gehören zur Risikogruppe der chronisch Kranken. Zudem wurden auch Mitarbeitende im Gesundheitswesen geimpft, wie es weiter heisst.