Dachverbände der Lehrpersonen sehen Krise als Chance für Innovation in der Schule

Die Schweizer, Deutschen und Österreichischen Lehrerorganisationen haben sich am Wochenende zur aktuellen Situation der Schulen ausgetauscht. Es seien hohe Investitionen in die digitale Infrastruktur nötig.

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Die Lehrpersonen fordern einen Investitionsschub in die digitale Infrastruktur der Schulen. (Symbolbild)

Die Lehrpersonen fordern einen Investitionsschub in die digitale Infrastruktur der Schulen. (Symbolbild)

Keystone

(gb.) Im Zuge der Coronakrise wurden nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland und Österreich die Schulen geschlossen. An einer Videokonferenz sind der Schweizer Dachverband Lehrerinnen und Lehrer und seine deutschen und österreichischen Pendants übereingekommen, dass teilweise «eklatante Defizite» beim Einsatz digitaler Technologien an Schulen bestünden. Vieles gelinge zurzeit nur dank der Eigeninitiative der Lehrpersonen, heisst es in einer Mitteilung der drei Verbände.

Gleichzeitig wollen die Lehrpersonen der drei Länder die Krise auch als Chance nutzen. Eine Evaluation der verschiedenen Situationen in den Schulen solle Klarheit schaffen und die Basis für Investitionen in die Infrastruktur, Lernmaterialien sowie Weiterbildungen sein. Erst dann habe eine Lehrperson die freie Methodenwahl.