Der CVP-Vorstand will die Fusion mit der BDP, die Basis soll an einer Urabstimmung über den neuen Namen «Die Mitte» entscheiden

Das Parteipräsidium der CVP will eine Namensänderung und die Fusion mit der BDP. An einer Urabstimmung soll die Basis über den neuen Namen «Die Mitte» entscheiden. Die Partei will damit mehr Wähler ansprechen.

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Unter Präsident Gerhard Pfister könnte sich die CVP von ihrem konfessionellen Erbe verabschieden.

Unter Präsident Gerhard Pfister könnte sich die CVP von ihrem konfessionellen Erbe verabschieden.

Keystone

(wap) Der Parteivorstand der CVP hat am Freitag über die zukünftige Ausrichtung der CVP informiert. Er wünscht sich eine Fusion mit der BDP zu einer neuen politischen Kraft. Diese soll «Die Mitte» heissen und für «Freiheit, Solidarität, Verantwortung» stehen. An einer Medienkonferenz präsentierte der Vorstand ein entsprechendes Logo. Die Parteibasis soll nun an einer Urabstimmung über die Namensänderung abstimmen. Der neue Name gilt nur für die nationale Partei, den Kantonalparteien steht es frei, sich weiterhin «CVP» zu nennen.

In einem Interview mit CH Media begründet Parteipräsident Gerhard Pfister den Schritt damit, dass die CVP in den grossen Kantonen Zürich, Bern, Waadt und Aargau wachsen müsse. Mit den zusätzlichen Stimmen könne die neue politische Kraft 2027 Anspruch auf zwei Bundesräte stellen.