Bekämpfung des Klimawandels: Schweiz unterstützt arme Länder mit 150 Millionen

Der Bundesrat hat beschlossen, den Beitrag zum «Grünen Klimafonds» zu erhöhen. Profitieren sollen Länder wie Bangladesch oder Mozambique, die vom Klimawandel stark betroffen sind.

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Geholfen werden soll unter anderem im oft von Überschwemmungen betroffenen Bangladesch (Symbolbild).

Geholfen werden soll unter anderem im oft von Überschwemmungen betroffenen Bangladesch (Symbolbild).

EPA

(wap) Die Schweiz beteiligt sich an der Finanzierung von Massnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen und Anpassungen an den Klimawandel in Entwicklungsländern. Dafür hat der Bundesrat am Mittwoch 150 Millionen US-Dollar gesprochen. Das Geld geht an den «Grünen Klimafonds», der Entwicklungsländern bei der Umsetzung der Klimakonvention der UNO hilft. In den Jahren 2015 bis 2019 hatte der Bund den Fonds mit 100 Millionen US-Dollar unterstützt, nun wird die Hilfe für die Jahre 2020 bis 2023 aufgestockt.

Der Fonds habe bis heute in über 130 Projekte in mehr als 100 Ländern investiert, heisst es in einer Medienmitteilung des Bundesrates. Dies komme 350 Millionen Menschen zugute und verringere den globalen Treibhausgasausstoss um 1,6 Milliarden Tonnen CO2. Der Grüne Klimafonds gehöre zu den 15 internationalen Organisationen, die für die Schweiz Priorität bei der Entwicklungszusammenarbeit hätten, so die Medienmitteilung weiter. Die Schweiz setze sich beim Fonds dafür ein, dass die Mittel insbesondere den verletzlichsten Gruppen zugute kämen, einschliesslich Frauen und Kindern. Ausserdem setze man sich dafür ein, dass die Zusammenarbeit mit dem Privatsektor verstärkt werde.