Nutzfahrzeugverkäufe sinken auch im dritten Quartal – nur Camper bleiben in Krise beliebt

Die Coronakrise beschert der Autobranche weiter tiefe Verkaufszahlen. Sie erholen sich im dritten Quartal zwar leicht, bleiben aber zweistellig negativ. Einzig Camper boomen weiterhin.

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Die Schweizer fahren heuer lieber denn je mit dem Camper in die Ferien. Dies zeigt sich deutlich in dem Wachstum entgegen dem Markttrend.

Die Schweizer fahren heuer lieber denn je mit dem Camper in die Ferien. Dies zeigt sich deutlich in dem Wachstum entgegen dem Markttrend.

Keystone

(sre) Der Schweizer Automarkt leidet noch immer stark unter der Coronakrise. 28'221 Neuimmatrikulationen von leichten und schweren Nutz- sowie Personentransportfahrzeugen im laufenden Jahr bedeuten ein Minus von 15,9 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Zur Jahreshälfte hatte der Rückgang allerdings bei 21,5 Prozent gelegen. Weiterhin steigender Beliebtheit erfreuen sich einzig Camper – «trotz oder gerade wegen der Pandemiesituation» legten deren Verkäufe in den ersten drei Quartalen des Jahres um 12,9 Prozent zu, teilt der Verband Auto Schweiz am Mittwoch mit.

Angetrieben von den Wohnmobilen wachsen die Zulassungen neuer Personentransportfahrzeuge in den ersten neun Monaten gegenüber dem Vorjahr um 8,6 Prozent auf 5'427. Davon entfallen deren 4'902 auf Inverkehrsetzungen von Campern.