Economiesuisse bedauert den Verlust von Detailhandel, Auto- und Ölbranche

Auto Schweiz, Avenergy und Swiss Retail verlassen den Wirtschaftsverband Economiesuisse. Die Geschäftsleitung bedauert die Austritte.

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Präsident Heinz Karrer und Direktorin Monika Rühl verlieren drei gewichtige Mitglieder.

Präsident Heinz Karrer und Direktorin Monika Rühl verlieren drei gewichtige Mitglieder.

Keystone

(wap) «Wir bedauern den Austritt sehr», sagt Michael Wiesner, Leiter Kommunikation bei der Economiesuisse. Er bestätigt einen Bericht der NZZ, wonach die drei Branchenverbände Auto Schweiz, Avenergy und Swiss Retail per Ende Juni ein Austrittsbegehren eingereicht haben. Auto Schweiz und die frühere Erdölvereinigung Avenergy wollen sich demnach künftig im Schweizerischen Gewerbeverband engagieren, in dem Auto Schweiz bereits Mitglied ist.

Zwischen dem Präsidenten des Gewerbeverbandes, Hans-Ulrich Bigler, und der Economiesuisse-Direktorin Monika Rühl war es im Sommer zu Spannungen gekommen. Hintergrund sind seit längerem geäusserte Vorwürfe, Economiesuisse vertrete vor allem die Interessen internationaler Grosskonzerne aus der Pharma- und Bankenbranche.