Internationale Corona-Hilfe: Schutzanzüge nach Italien geliefert, Unterstützung für NGOs

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat eine erste Lieferung von Hilfsgütern nach Italien geschickt. Weitere sind geplant, ebenso sollen NGOs international Unterstützung erhalten. 

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Weitere Lieferungen von Hilfsgütern, unter anderem nach Italien und Griechenland, sind in Planung.

Weitere Lieferungen von Hilfsgütern, unter anderem nach Italien und Griechenland, sind in Planung. 

Urs Bucher

(agl) 10'000 Schutzanzüge im Wert von 100'000 Franken wurden am Donnerstag dem italienischen Zivilschutz übergeben, wie das EDA mitteilte. Eine weitere Lieferung nach Italien sei in Planung, Hilfeleistungen für Griechenland würden derzeit umgesetzt. 

Im Sinne der grenzübergreifenden Solidarität unterstütze die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) mit insgesamt 18 Millionen Franken Organisationen, die COVID-19 bekämpfen, Gesundheitssysteme in betroffenen Ländern unterstützen und humanitäre Hilfe leisten. Es handle sich unter anderem um Beiträge an Uno-Organisationen oder an die Rotkreuz-/Rothalbmond-Bewegung. 

Um auf die Coronakrise zu reagieren, wolle das DEZA zudem seine Programme anpassen und gemäss der Mitteilung insgesamt rund 56 Millionen Franken umprogrammieren. «Im Fokus stehen die Stärkung der Einkommens- und Lebensgrundlagen von bedürftigen Menschen, die Stärkung der gesundheitlichen Grundversorgung und der Nahrungsmittelsicherheit sowie die Unterstützung von Flüchtlingen und Zwangsvertriebenen.»