Energiewende
Einmalvergütung: Bundesrat möchte erneuerbare Energien stärker fördern

Bei den erneuerbaren Energien soll es keine Förderlücke geben. Darin ist sich die Politik einig. Nun stellt der Bundesrat seine Pläne vor, um die Förderinstrumente zu stärken. Angestossen hatten diese das Parlament.

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Das Parlament hat den Weg geebnet für eine Übergangslösung für die Förderung erneuerbarer Energien. (Symbolbild)

Das Parlament hat den Weg geebnet für eine Übergangslösung für die Förderung erneuerbarer Energien. (Symbolbild)

Keystone

In der Sache ist sich die Politik längst einig: Beim Ausbau der erneuerbaren Energien soll es vorwärts gehen. Im Eilzugstempo hatte das Parlament letztes Jahr eine Gesetzesrevision verabschiedet. Ziel ist es, die Förderung der Erneuerbaren für die nächsten Jahre zu sichern. Kernelement ist eine Einmalvergütung für alle Technologien.

Auch der Bundesrat ist einverstanden. Er hat am Mittwoch das Revisionspaket in die Vernehmlassung verabschiedet. Bis Juli können die interessierten Kreise Stellung beziehen. Der Fahrplan ist ambitioniert: Bereits nächstes Jahr sollen die Neuerungen in Kraft treten, wie das Bundesamt für Energie in einer Mitteilung schriebt. Die Reform umfasst ein Bündel neuer Massnahmen. Im Wesentlichen geht es dem Bundesrat darum, die Förderinstrumente zu stärken.

So soll es neu Investitionsbeiträge auch für Windenergie- und Geothermieanlagen geben. Bei Wasserkraft- und Biomasseanlagen wird dieses Instrument ausgeweitet. Für Photovoltaikanlagen ohne Eigenverbrauch werden höhere Einmalvergütungen eingeführt, die teils durch Auktionen vergeben werden. Für diese Anlagen möchte der Bundesrat zudem einen Winterbonus einführen. (rwa)