Erste Schritt zurück zur Normalität: SBB führt sechs Verbindungen wieder ein

Die SBB hat am Montag einen ersten Schritt zum Wiederausbau des Fahrplans genommen. Seit dem 19. März hatte wegen der Massnahmen gegen das Coronavirus ein eingeschränkter Fahrplan gegolten.

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Allmählich dürften sich auch die Bahnhöfe wieder mit Menschen füllen.

Allmählich dürften sich auch die Bahnhöfe wieder mit Menschen füllen.

Keystone

(gb.) Die Wiedereinführung der Linien sei gut gestartet, teilte die SBB am Montag in einer Mitteilung mit. Zur Auslastung der Züge konnte die SBB keine Angaben machen. Nachdem das Angebot der SBB per 19. März wegen der geringen Nachfrage reduziert werden musste, ist der Fahrplan am Montag erstmals wieder leicht ausgebaut worden.

So hat die SBB die direkte Verbindung mit dem IC1 von Fribourg nach Genf wieder eingeführt sowie den Interregio zwischen Zürich und Kreuzlingen. Auch führte sie den Halbstundentakt zwischen Zürich und Luzern, zwischen Olten und Bern und zwischen Genf und Vevey/St. Maurice wieder ein. Ebenfalls erhöht wurde das Angebot der S19 im Grossraum Zürich zwischen Dietikon und Effretikon.

Die vollständige Rückkehr zum normalen Fahrplan strebt die SBB per 11. Mai an. Zusammen mit der Postauto AG entwickle man derzeit Schutzkonzepte für die Fahrgäste und Angestellten, heisst es in der Mitteilung weiter.