ETH öffnet im August alle Gebäude wieder, «Plan B» sieht teilweise Maskenpflicht vor

Die ETH Zürich gewährt Studierenden und Mitarbeitenden ab dem dritten August wieder Zutritt zu sämtlichen Gebäuden. Für eine allfällige zweite Coronawelle präsentiert die Hochschule einen «Plan B».

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Alle ETH-Gebäude sind ab August für Mitarbeitende, Studierende und deren Gäste wieder geöffnet.

Alle ETH-Gebäude sind ab August für Mitarbeitende, Studierende und deren Gäste wieder geöffnet.

Keystone

(agl) Damit sich die Studierenden auf die Prüfungen vorbereiten können, stehen ihnen ab August wieder alle Arbeitsplatzbereiche wie vor der Schliessung zur Verfügung, teilte die ETH am Mittwoch mit. Die Plätze seien jedoch wegen der Abstandsregeln limitiert. Auch die Mitarbeitenden sollen allmählich wieder zurück in die Büros kommen und die Zusammenarbeit vor Ort und mit Kollegen im Homeoffice erproben.

Was die Ansammlung von Personen betrifft, setzt die ETH auf die Eigenverantwortung von Mitarbeitenden und Studierenden. Diese sollen darauf achten, beispielsweise in der Mensa oder vor Prüfungsräumen genügend Abstand zu halten. Forschungsteams und Mitarbeitende verschiedener Abteilungen sollen sich zudem möglichst nicht untereinander mischen.

«Plan B» sieht Maskenpflicht und Kleingruppen vor

Das Herbstsemester soll dann mit möglichst vielen Lehrveranstaltungen vor Ort starten können, die mit Online-Veranstaltungen ergänzt werden, teilt die ETH weiter mit. Um eine zweite Welle zu verhindern und den Betrieb aufrecht erhalten zu können, hat die Hochschule einen «Plan B» erarbeitet, der verschiedene Szenarien abdeckt.

Dieser Plan würde in Kraft gesetzt, wenn die Coronazahlen zu einer zweiten Welle ansteigen und sieht unter anderem eine Maskenpflicht für bestimmte Gruppen oder Gebäude sowie die Anordnung von Homeoffice vor. Zudem sollen sich die ETH-Angehörigen nur noch in kleinen Gruppen treffen, die möglichst keinen Kontakt zu anderen Gruppen haben sollen. «Sollte sich die Situation drastisch verschlimmern, werden wir zusätzlich gezwungen sein, im bestehenden Masterplan einen Schritt zurückzugehen und die Massnahmen aus einer früheren Phase zu reaktivieren», sagt der Leiter der ETH Covid-Taskforce Ueli Weidmann.