Gespräch mit Angela Merkel: Simonetta Sommaruga lobt die EU

In einer Videokonferenz sprach die Bundespräsidentin mit der deutschen Bundeskanzlerin über die Bewältigung der Coronakrise und die Klimapolitik.

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Simonetta Sommaruga und Angela Merkel bei einem physischen Treffen 2015. Am Freitag sprachen die beiden Staatsfrauen per Videokonferenz miteinander.

Simonetta Sommaruga und Angela Merkel bei einem physischen Treffen 2015. Am Freitag sprachen die beiden Staatsfrauen per Videokonferenz miteinander.

Keystone

(wap) Die pragmatische Zusammenarbeit mit der EU habe sich bewährt, erklärte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga am Freitag in einer Videokonferenz mit der deutschen Regierungschefin Angela Merkel. Dies meldet das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation in einer Medienmitteilung. Sommaruga lobte, dass die Schweiz früh in das Krisendispositiv der EU einbezogen worden sei. Auch dass die EU die Anwendung der neuen Verordnung zu den Medizinalprodukten um ein Jahr verschoben hat, sei erfreulich.

Die internationale Kooperation bleibe wichtig, so die Bundespräsidentin weiter. Dies nicht nur im Hinblick auf die bevorstehende Öffnung der Grenzen, sondern auch, wenn es um Entwicklung, Herstellung und Verteilung eines Impfstoffs gehe. Ein weiteres Thema der Videokonferenz war die Klimapolitik. Mit der erfolgreichen Verlagerungspolitik und der CO2-Lenkungsabgabe könne die Schweiz hier wertvolle Erfahrungen einbringen, hielt Sommaruga fest.