Gewerkschaft Unia fordert sofort mehr Personal für Alters- und Pflegeheime

Bei der Betreuung der rund 100'000 Bewohnerinnen und Bewohner der Schweizer Alters- und Pflegeheime fehlt es mitten in der Pandemie am Allernötigsten. Die Gewerkschaft Unia fordert nun besseren Schutz für die Pflegenden.

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Dem Pflegepersonal stehen nicht genügend Schutzmaterialien zur Verfügung.

Dem Pflegepersonal stehen nicht genügend Schutzmaterialien zur Verfügung.

Keystone

(wap) «Schutzmaterialien fehlen an allen Ecken und Enden, Personalengpässe gefährden die Qualität der Pflege.» Zu diesem Schluss kommt die Gewerkschaft Unia aufgrund der Rückmeldung ihrer Mitglieder an der Front. «In manchen Heimen werden die Pflegenden angewiesen, getragene Masken nach der Schicht mit nach Hause zu nehmen, zu trocknen und sie erneut zu tragen. Solche Zustände sind absolut unhaltbar!», zitiert die Unia in einer Medienmitteilung ihren Branchenverantwortlichen Pflege, Samuel Burri.

Die Unia verlangt deshalb von Bund und Kantonen, dass die Heime prioritär mit Schutzmaterial ausgestattet werden. Ausserdem müssten personelle Reserven mobilisiert und die Sicherheit und Gesundheit der Angestellten in der Pflege besser geschützt werden.