GFS-Umfrage: 63 Prozent für Vaterschaftsurlaub, 51 Prozent für höhere Steuerabzüge für Kinderbetreuung

Im Auftrag der SRG hat das Forschungsinstitut GFS Bern die Stimmungslage im Vorfeld der Abstimmung vom 27. September untersucht. Demnach zeichnet sich für Vaterschaftsurlaub und Steuerabzüge ein Ja ab.

Drucken
Teilen
Für den Vaterschaftsurlaub gibt es laut Umfrage einen breiten gesellschaftlichen Konsens (Symbolbild).

Für den Vaterschaftsurlaub gibt es laut Umfrage einen breiten gesellschaftlichen Konsens (Symbolbild).

APA

(wap) Bei den höheren Steuerabzügen für die Kinderbetreuung gehen viele Stimmberechtigte nicht mit den Parteien konform, die sie normalerweise wählen. Zu diesem Schluss kommt das Meinungsforschungsinstitut GFS Bern in einer im Auftrag der SRF erstellten Studie. Wie Radio SRF 1 am Freitag meldete, tendieren Anhänger von SP, Günen und Grünliberalen eher zu einem Ja, jene der SVP zu einem Nein. Insgesamt seien 51 Prozent für die Erhöhung der Abzüge, 43 Prozent dagegen. Einen breiten gesellschaftlichen Konsens gebe es beim Vaterschaftsurlaub, dieser werde von 63 Prozent unterstützt und nur von 35 Prozent abgelehnt.

Noch offen ist das Rennen gemäss den GFS-Daten beim Jagdgesetz. Derzeit seien 54 Prozent dafür, 36 Prozent dagegen und zehn Prozent noch unentschieden. Die Meinungsbildung sei aber noch nicht weit fortgeschritten, so die Meldung von SRF 1 weiter.

Aktuelle Nachrichten