Glättli fordert: Ticketabgabe soll
«Vielflieger tief im Portemonnaie wehtun»

Der designierte Präsident der Grünen Partie strebt auch weiterhin einen Sitz im Bundesrat an. Für Balthasar Glättli ist die Flugticketabgabe der zentrale Punkt im neuen CO2-Gesetz.

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Balthasar Glättli will Präsident der Grünen Partei werden.

Balthasar Glättli will Präsident der Grünen Partei werden.

Keystone

(mg) Die Grünen sollen das «Dach der sozialen Bewegung» sein, wie Balthasar Glättli in der «Samstagsrundschau» von Radio SRF sagte. Glättli wird der nächste Präsident der Grünen Partei, er wird am kommenden Samstag in einer Onlinewahl gewählt. Er bekräftigte in der Radiosendung, dass die Grünen weiterhin auf eine Vertretung im Bundesrat pochen. «Wir haben damals gesagt, dass wir bei jeder Vakanz antreten. Das gilt auch weiterhin», so Glättli.

Er blickte auch zurück auf die Debatte rund um das CO2-Gesetz im Nationalrat. Der zentrale Punkt darin sei für ihn die Flugticketabgabe, sagte Glättli. Zwar ist dort noch nicht klar, wie diese dereinst ausgestaltet werden soll, aber Glättli fordert, dass« Vielflieger diese tief im Portemonnaie spüren müssen.» Die so gewonnen Mittel können dann genutzt werden, um grüne Innovationen zu fördern.