Ignazio Cassis flog 2019 von allen Bundesräten am meisten

Insgesamt waren die Flugzeuge und Helikopter des Lufttransportdienstes des Bundes (LTDB) im vergangenen Jahr 680 Stunden in der Luft. Externe Eigenmietungen sowie die Kosten für Linienflüge sanken merklich.

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Als Aussenminister beansprucht Bundesrat Ignazio Cassis die Flugdienste im letzten Jahr am meisten.

Als Aussenminister beansprucht Bundesrat Ignazio Cassis die Flugdienste im letzten Jahr am meisten.

Keystone

(sku) Alleine für den Bundesrat flog der LTDB 555 Stunden. Am meisten Flugstunden beanspruchte dabei Aussenminister Ignazio Cassis, gefolgt von Ueli Maurer und Alain Berset. Am wenigsten flog Justizministerin Karin Keller-Sutter. Dies geht aus dem am Freitag publizierten Jahresbericht des LTDB hervor.

Die Zahlen zu den Dienstleistungen des Lufttransportdienstes des Bundes zeigten die positiven Auswirkungen der vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen zur besseren Auslastung der Flüge, hält das Verteidigungsdepartement am Freitag in einer Mitteilung fest. Diese Massnahmen waren auf das vergangene Jahr hin umgesetzt worden.

Zusätzliche Stunden für neuen Bundesratsjet

Indem der Kreis der Berechtigten erweitert wurde, konnten erstmals auch Staatssekretärinnen und Staatssekretäre auf den LTDB zurückgreifen. Dadurch gab es 30 Prozent weniger Flüge ohne Passagiere und die externen Einmietungen sanken von 48 auf noch 2,5 Stunden.

Laut der Mitteilung konnten dadurch auch externe Kosten und der administrative Aufwand erfolgreich reduziert werden. Nicht in diesem Rückgang eingerechnet seien Flüge ohne Passagiere für den neuen Bundesratsjet PC24. Mit dessen Einführung seien auch Trainings für die Pilotinnen und Piloten notwendig geworden.