Impfstoff für die Welt: Schweiz beteiligt sich an internationaler Initiative

Die Schweiz beteiligt sich an der internationalen Initiative «Covax». Sie will damit zur gerechten Verteilung von Impfstoffen beitragen – und sich selbst Dosen für 20 Prozent der Bevölkerung sichern.

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Die Schweiz will sich für Gerechtigkeit bei der Verteilung von Impfstoffen einsetzen. (Symbolbild)

Die Schweiz will sich für Gerechtigkeit bei der Verteilung von Impfstoffen einsetzen. (Symbolbild)

Keystone

(wap) Die Schweiz beteiligt an der Initiative Covax, die für eine gerechte Verteilung künftiger Covid-19-Impfstoffe sorgen will. Dies gab das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag bekannt. Getragen wird die Initiative von der Weltgesundheitsorganisation WHO, der Impfstoff-Allianz Gavi und der Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI). Erklärtes Ziel ist es, bis Ende 2021 weltweit zwei Milliarden Impfstoffe verschiedener Hersteller bereitstellen zu können. Das Programm ermöglicht armen Ländern, über Entwicklungshilfegelder günstig zu Impfstoffen zu können. Die Schweiz beteiligt sich an dieser Hilfe mit 20 Millionen Franken.

Gleichzeitig sichert sich die Schweiz mit der Teilnahme an Covax Impfdosen für die eigene Bevölkerung. Dank der Teilnahme könne die Schweiz Impfstoff für 20 Prozent ihrer Bevölkerung beschaffen, heisst es in der Mitteilung des BAG. Covax ergänze die Bemühungen des Bundes, sich Impfstoffe zu sichern. Insgesamt sind dafür 300 Millionen Franken budgetiert. Mit der Firma Moderna besteht bereits ein Vertrag über die Lieferung von 4,5 Millionen Impfdosen.