Jungfreisinnige sind für neue Kampfflugzeuge und Kinderabzüge bei der direkten Bundessteuer

Die Jungfreisinnigen Schweiz haben am Samstag die Parolen gefasst für die Abstimmungen vom 27. September. Auch zur Konzernverantwortungsinitiative hat die Partei bereits einen Entscheid gefasst. Die Initiative sei extrem und gefährlich.

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Matthias Müller ist Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz.

Matthias Müller ist Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz.

Keystone

(gb.) Die Jungfreisinnigen sagen Ja zu neuen Kampfflugzeugen und zum Kinderabzug bei der direkten Bundessteuer. Von ersterem profitiere die Sicherheit der Schweiz, von letzterem Familien und insbesondere der Mittelstand, heisst es in einer Mitteilung der Partei vom Samstag. Die Jungfreisinnigen sprechen sich auch für das neue Jagdgesetz aus.

Zur Begrenzungsinitiative der SVP hat die Partei bereits Anfang Jahr die Nein-Parole gefasst. Auch den Vaterschaftsurlaub von zwei Wochen lehnt die Partei ab. Man setze sich stattdessen für eine Elternzeit von 14 Wochen ein, da diese flexibel gestaltet werden könne.

Der Jungfreisinn hat sich zudem mit deutlichen Worten gegen die Konzernverantwortungsinitiative ausgesprochen. «Diese Initiative ist extrem und gefährlich», lässt sich Parteichef Matthias Müller in der Mitteilung zitieren. Die neuen Pflichten würden die Schweizer KMU erheblich treffen und grosse Rechtssicherheit auslösen.