Juso fordert die sofortige Aufnahme von 10'000 Flüchtenden

Die Schweizer Jungsozialisten wollen angesichts der aktuellen Flüchtlingskrise in Griechenland sofortige Hilfsmassnahmen sehen und fordern vom Parlament rasches Handeln. 

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Die Protestaktion der Juso am Mittwochnachmittag vor dem Bundeshaus.

Die Protestaktion der Juso am Mittwochnachmittag vor dem Bundeshaus. 

zvg

(agl) Die Juso hat am Mittwoch auf dem Bundesplatz demonstriert. In einer Medienmitteilung verurteilt die Jungpartei das Verhalten der EU und der Schweiz angesichts der Situation an der griechischen Grenze und fordert sofortige Unterstützungs- und Hilfsmassnahmen sowie eine Öffnung der europäischen Grenzen. Tausende Menschen würden nach der türkischen Grenzöffnung auf ein Durchkommen warten, der Grenzschutz wende harte Massnahmen wie Wasserwerfer und Tränengas an. 

Juso-Präsidentin Ronja Jansen sagt: «Die Schweiz muss jetzt sofort mindestens 10'000 Flüchtende aufnehmen. Jene, die weiterhin tatenlos zusehen, nehmen den Tod von unzähligen Menschen in Kauf.» Die Juso unterstützt die Motion von Nationalrätin Samira Marti (SP/BL), die ebenfalls eine Aufnahme von Geflüchteten fordert.