Kaum Verkehr am Himmel: Passagierzahlen brechen um 98 Prozent ein

Wer während dem Lockdown in den Himmel blickte, sah kaum Flugzeuge. Das schlägt sich nun auch in den Passagierzahlen nieder. Weniger betroffen war dagegen der Frachtverkehr.

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Während des Lockdowns blieben die meisten Flugzeuge auch in der Schweiz am Boden – wie hier beispielsweise geparkt am Flugplatz Dübendorf.

Während des Lockdowns blieben die meisten Flugzeuge auch in der Schweiz am Boden – wie hier beispielsweise geparkt am Flugplatz Dübendorf.

Valentin Flauraud / Keystone

(mg) Geschlossene Grenzen, #Stayathome und Riskiogebiete: Die Passagierzahlen in der Schweizer Zivilluftfahrt sind im zweiten Quartal beinahe komplett eingebrochen. Wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilt, lagen sie 98 Prozent tiefer als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt registrierte das BFS zwischen April und Juni noch rund 400'000 ankommende und abfliegende Passagiere im Linien- und Charterverkehr an Schweizer Flughäfen.

Ebenfalls im Sinkflug – immerhin aber nicht im kompletten Sturzflug – war der Frachtverkehr. Die transportierten Tonnen haben sich aber auch hier mehr als halbiert. Insgesamt vermeldet das BFS hier einen Rückgang um 58 Prozent im zweiten Quartal des laufenden Jahres.