Wegen Coronapandemie: Lausanne erlässt seinen Marktfahrern die Standgebühren

Um die von der Pandemie hart getroffenen Marktfahrer zu entlasten, erlässt ihnen die Stadt Lausanne ab Wiederinbetriebnahme der Wochenmärkte die Standgebühren. Die Regelung gilt bis Ende Jahr.

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Unter Einhaltung der Vorsichtsmassnahmen des Bundes soll es ab 11. Mai auch in Lausanne wieder Märkte geben.

Unter Einhaltung der Vorsichtsmassnahmen des Bundes soll es ab 11. Mai auch in Lausanne wieder Märkte geben.

Keystone

(wap) Die Stadt Lausanne zeigt sich angesichts der verheerenden wirtschaftlichen Folgen der Coronapandemie für Marktfahrer grosszügig: Sie verzichtet ab Wiederinbetriebnahme der Wochenmärkte im laufenden Jahr auf die Standgebühren. Man sei sich der Bedeutung der Märkte für die Einwohnerinnen und Einwohner bewusst und wolle die Standbetreiber unterstützen, schreibt die Stadtverwaltung am Montag in einer Mitteilung. Die Massnahme gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2020 und betrifft Verkäufer von Lebensmitteln ebenso wie andere Anbieter.

Erleichterung gibt es auch für die Besitzer von Restaurants und Bars. Man wolle das Rausstuhlen und die Einrichtung von Terrassen erleichtern, schreibt Lausannes Stadtverwaltung am Montag in einer weiteren Mitteilung.

Kommission prüft zusätzliche Aussensitzplätze

Diesbezügliche Anfragen würden von einer eigens dafür ins Leben gerufenen Arbeitsgruppe geprüft und bearbeitet. Diese Arbeitsgruppe werde alle Möglichkeiten ausloten, um den Wirten einen Aussenbetrieb wenn immer möglich zu machen. Dies um deren Betriebe wegen der einschneidenden  Schutzmassnahmen möglichst entlasten zu können.

Überdies sollen auch Lausannes Hotels unterstützt werden: Ihnen will die Stadt für die Monate April und Mai die Gebühren für das lokale Kabelfernsehnetz erstatten.