Die neue Risikoländerliste: «Wer jetzt Ferien plant, muss damit rechnen, dass etwas schiefgehen kann»

Ab dem Donnerstag stehen zahlreiche weitere Länder auf der Liste der Corona-Risikoländer. Ab dann müssen beispielsweise auch Rückkehrer aus Luxemburg in die Quarantäne.

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(mg/cbe) Der Bund hat die Liste der Coronarisikoländer angepasst. Wie es auf der Seite des Bundesamts für Gesundheit (BAG) heisst, gilt diese ab Donnerstag, 23. Juli.

Neu auf der Liste sind die Palästinensergebiete, Bosnien und Herzegowina, Costa Rica, Ecuador, El Salvador, Swasiland, Guatemala, Kasachstan, Kirgisistan, Luxemburg, Malediven, Mexiko, Montenegro, Suriname und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Wer aus einem dieser Länder in die Schweiz einreist, muss für zehn Tage in Quarantäne gehen. Wie Stefan Kuster, Leiter der Abteilung für übertragbare Krankheiten beim BAG, gestern vor den Medien in Bern sagte, gilt die Quarantänepflicht grundsätzlich rückwirkend. Wer in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet war, das neu auf der Liste gelandet ist, müsse sich beim kantonsärztlichen Dienst seines Wohnkantons melden: «Dann wird die Quarantänepflicht individuell beurteilt».

Von der Liste gestrichen wurden Schweden und Weissrussland. Dort habe sich die Situation zum Positiven verändert.

Das BAG werde die Liste mindestens einmal pro Monat aktualisieren. Falls die Situation dies nötig mache, geschehe dies jedoch öfter  – auch wenn die Planungssicherheit für Reisende darunter leide: «Es ist, wie es ist. Wer jetzt Ferien plant, muss damit rechnen, dass etwas schiefgehen kann», warnte Kuster.