Lockerung der Reisebeschränkungen: Die Zahl der Asylgesuche zieht wieder leicht an

Im Juli 2020 wurden in der Schweiz 1055 Asylgesuche eingereicht. Das sind zwar deutlich mehr als noch im Vormonat, aber immer noch weniger als im Juli vor einem Jahr.

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Plakat beim Bundesasylzentrum in Zürich.

Plakat beim Bundesasylzentrum in Zürich.

Walter Bieri / KEYSTONE

(mg) Wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Donnerstag schreibt, wurden im Juli 449 Asylgesuche mehr als noch im Juni registriert. Dieser Anstieg sei in erster Linie auf die Lockerung der Reisebeschränkungen zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahresmonat gingen in diesem Juli 19,5 Prozent weniger Gesuche ein. Das entspricht 256 Asylanträgen. Die meisten neuen Antragsteller stammen aus Afghanistan, Eritrea und Algerien.

Ebenfalls wurden im Juni insgesamt 1302 Asylgesuche in erster Instanz behandelt. 432 Personen erhielten dabei Asyl und 342 wurden vorläufig aufgenommen. Zusätzlich haben 309 Personen die Schweiz kontrolliert verlassen oder wurden rückgeführt, wie das SEM schreibt.