Nach drei Corona-Fällen an Oltner Schulen: Kanton Solothurn weitet Maskenpflicht aus

Schüler und Lehrer an allen Solothurner Schulen müssen ab Montag im Schulhaus eine Maske tragen. Der Kanton weitet die Maskenpflicht aus, nachdem an der Kantonsschule sowie am Berufsbildungszentrum Olten Coronafälle gemeldet wurden.

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Ab dem 17. August gilt in Solothurner Berufs- und Kantonsschulen eine Maskenpflicht.

Ab dem 17. August gilt in Solothurner Berufs- und Kantonsschulen eine Maskenpflicht.

Britta Gut

(agl) An den Kantons- und Berufsschulen im Kanton Solothurn gilt neu eine flächendeckende Maskenpflicht. Dies habe das Departement für Bildung und Kultur (DBK) gemeinsam mit dem Kantonsarzt entschieden, teilte der Kanton am Samstag mit. Im Unterricht könnten die Masken nur abgelegt werden, wenn in einer festen Situation 1,5 Meter Abstand eingehalten werden können oder Trennwände installiert seien. Auch für das Schulareal gelte die Maskenpflicht, sofern die Distanzregeln nicht eingehalten werden können.

Grund für die Ausweitung der Maskenpflicht, die zuvor nur punktuell galt, ist ein Anstieg der Fallzahlen im Kanton Solothurn sowie drei positive Fälle, die diese Woche an Oltner Schulen gemeldet wurden. An der Kantonsschule wurde eine Lehrperson sowie später ein Jugendlicher positiv getestet, 57 Personen befinden sich seither in Quarantäne. Auch das Berufsbildungszentrum (BBZ) verzeichnete einen positiven Fall.