Postulat fordert nationalen Aktionsplan gegen Gewalt und Diskriminierung von LGBTQ-Menschen

Parlamentarier verschiedener Parteien fordern einen nationalen Aktionsplan zum Schutz von Homo- und Bisexuellen, Transgender und Queer-Personen. Diese seien oft Gewalt ausgesetzt.

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Die Forderung der LGBT-Verbände wurde nun ins Bundeshaus getragen.

Die Forderung der LGBT-Verbände wurde nun ins Bundeshaus getragen.

Keystone

(gb.) Menschen, deren sexuelle und geschlechtliche Identität nicht zur Normvorstellung passen, erfahren in der Schweiz auch im Alltag oftmals Gewalt und Diskriminierung. Wie die LGBT-Verbände der Schweiz am Freitag mitteilten, würden solche Fälle in der Öffentlichkeit zwar breit diskutiert, es fehle aber an Massnahmen gegen die Gewalt und Feindlichkeit.

Die Organisationen fordern deshalb schon länger einen nationalen Aktionsplan. Nun wurde das Anliegen unter anderem von SP-Nationalrat Angelo Barrile aufgenommen. Dieser reichte am Freitag ein entsprechendes Postulat ein. Nationalrätinnen und Nationalräte der SP, Grünen, GLP, FDP und Mitte-Fraktion unterzeichneten es.

Geht es nach den Parlamentariern, soll der Aktionsplan zusammen mit den Kantonen, Gemeinden, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Fachpersonen erarbeitet werden.