Qualität von über 60 Prozent der FFP-Masken ist mangelhaft

Die Suva und die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) haben FFP-Atemschutzmasken getestet. Das Resultat ist ernüchternd. Suva und BFU haben nun Verfahren gegen fehlbare Händler und Importeure eröffnet.

Drucken
Teilen
Die Mehrheit der FFP-Masken bieten keinen ausreichenden Schutz.

Die Mehrheit der FFP-Masken bieten keinen ausreichenden Schutz.

Christian Beutler / KEYSTONE

(gb.) In der Schweiz sind seit Ausbruch der Coronapandemie eine Vielzahl von Atemschutzmasken des Typs FFP erhältlich. Wie die Suva und die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) am Freitag mitteilten, sind rund 60 Prozent dieser Modelle von ungenügender Qualität. Sie bieten keinen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung.

Suva und BFU haben insgesamt 60 in der Schweiz erhältliche FFP-Modelle getestet. Der Test bezog sich ausschliesslich auf die FFP-Atemschutzmasken. Diese gewölbten Masken seien nicht mit den einfachen Hygienemasken zu verwechseln, heisst es in der Mitteilung weiter. Gegen verschiedene Händler und Importeure der FFP-Masken wurden nun behördliche Verfahren eingeleitet. Zudem werden Verkaufsverbote geprüft.

Die beiden Stellen raten Kundinnen und Kunden nun zur Vorsicht beim Kauf. Die Masken sollten mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet sein, gefolgt von einer vierstelligen Zahl. Dieselbe Kennnummer sollte auch auf der Verpackung stehen sowie die Normenbezeichnung «EN 149:2001+A1:2009» und die Adresse eines Inverkehrbringers in der EU oder in der Schweiz. Weiter wird empfohlen, die Masken in Fachgeschäften oder bei anerkannten Anbietern zu kaufen.