Rekord wegen Coronakrise: Post verarbeitete im April 17 Millionen Pakete

In einem Monat verarbeitete die Post in ihrer gesamten Geschichte noch nie so viele Pakete. Der Einkauf über den Online-Handel bescherte sogar mehr Arbeit als der Weihnachtsmonat Dezember.

Drucken
Teilen
Das Coronavirus bescherte der Post eine Paketflut.

Das Coronavirus bescherte der Post eine Paketflut.

Keystone

(sku) Seit Mitte März haben die Mitarbeitenden der Post alle Hände voll zu tun. Wie die Post am Dienstag mitteilt, ist die Paketmenge im April gegenüber dem Vorjahr um gut 40 Prozent gestiegen. Mit über 17 Millionen Paketsendungen breche der Monat April jegliche Rekorde — noch nie wurden so viele Pakete verschickt. Zum Vergleich: Im vergangenen Dezember verarbeitete die Post 15,6 Millionen Pakete. Auch der Tagesrekord sei im April gebrochen worden: An einem Tag verarbeitete die Post 900'000 Pakete.

Diese Leistung sei gemäss Post umso höher zu gewichten, weil der Personalbestand in den Sortierzentren im März und April wegen der Schutzmassnahmen nicht wie zur Weihnachtszeit angepasst werden konnte. Als Unterstützung würden Mitarbeitende von PostMail in den Briefzentren täglich über 130’000 Pakete von Hand sortieren und Freiwillige aus anderen Bereichen hätten einen Teil ihrer Arbeitszeit für die Verarbeitung und Zustellung von Paketen eingesetzt.