Schweizer Botschafterin bei Explosion in Beirut verletzt

Die Druckwelle der Explosion in Beirut beschädigte die Schweizer Botschaft und die Residenz der Schweizer Botschafterin Monika Schmutz. Sie verletzte sich dabei leicht und musste sich ins Spital begeben.

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Gesundheitsminister Alain Berset 2018 zu Besuch in Beirut mit Schweizer Botschafterin Monika Schmutz. (Archivbild)

Gesundheitsminister Alain Berset 2018 zu Besuch in Beirut mit Schweizer Botschafterin Monika Schmutz. (Archivbild)

Keystone

(sku) Am späten Dienstagnachmittag erschütterte eine schwere Explosion die libanesische Hauptstadt Beirut. Nach aktuellem Stand gibt es 78 Todesopfer und über 4000 Verletzte. Eine davon ist die Schweizer Botschafterin Monika Schmutz, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Dienstagabend mitteilt. Die Botschafterin habe sich leicht verletzt und sich ins Spital begeben. Das übrige Botschaftspersonal sei wohlauf, eine Mitarbeiterin habe man aber bislang nicht erreichen können.

Schuld sei die enorme Druckwelle der Explosion, die auch in kilometerweiter Entfernung noch Fenster habe bersten lassen. Dabei sei auch die Schweizer Botschaft und die Residenz der Botschafterin stark beschädigt worden. Die Schweizer Vertretung klärt derzeit ab, ob weitere Schweizer Staatsangehörige von der Explosion betroffen sind. Bislang lägen dazu noch keine Hinweise vor.