Schweizweite Störung im Swisscom-Netz ist wieder behoben

In den sozialen Medien berichteten am Dienstag Dutzende von Swisscom-Kunden von Störungen. Nun habe die Swisscom die Störung nach eigenen Angaben wieder behoben.

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Störungsübersicht zu Swisscom auf allestörungen.ch

Störungsübersicht zu Swisscom auf allestörungen.ch

Keystone

(gb.) Nach dem Mittag ist es bei der Swisscom zu einer schweizweiten Störung im Telefonie-Netz gekommen. Auf der Website allestörungen.ch und auf Social Media häufen sich Meldungen von Kundinnen und Kunden aus der ganzen Schweiz, dass das Netz zurzeit nicht funktioniere.

Die Alarmseite des Bundes Alertswiss meldet Störungen aus mehreren Kantonen, darunter Bern, Aargau, Waadt, Solothurn, Tessin, Luzern. Notrufnummern sind teilweise nicht mehr erreichbar, etwa im Aargau, in Luzern und in Obwalden.

Die Swisscom bestätigt die Störungen auf Anfrage von CH Media. Sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden sei das Mobil- und Festnetz zurzeit beeinträchtigt. Auch Anrufe auf Geschäftsnummern (08xx) seien in gewissen Fällen nicht möglich. Eine genaue Eingrenzung des Problems werde derzeit vorgenommen.

Die Ursache der Störung ist noch unklar. Auch auf Twitter informierte die Swisscom darüber und entschuldigte sich bei den Kundinnen und Kunden.

Im Verlaufe des Nachmittags teilte Swisscom auf Twitter schliesslich mit, dass die Störung wieder behoben sei. Die Systeme würden von den Technikern weiterhin überwacht. Die genau Ursache der Störung sei weiterhin in Abklärung, teilte Swisscom in einem Communiqué mit.

Bereits mehrere Störungen in diesem Jahr

Die Kundinnen und Kunden der Swisscom müssen nicht zum ersten Mal in diesem Jahr eine grössere Störung des Netzes hinnehmen. Bereits im Januar und Februar hatte die Swisscom mit drei grösseren Pannen zu kämpfen.

Unter anderem, weil teilweise keine Notrufnummern mehr erreichbar waren, musste Swisscom-Chef Urs Schaeppi bei Simonetta Sommaruga, der Bundesrätin für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation vorstellig werden. Das Bundesamt für Kommunikation hat zudem eine Untersuchung angekündigt.

(Update folgt...)