Selbständigerwerbende weiter in Not: Stadt Zürich eröffnet zweite Runde für Nothilfe

Seit Ende März können Selbständigerwerbende und Kleinstunternehmer in Zürich ein Gesuch auf Nothilfe stellen. Weil sich viele in einer finanziellen Notlage wegen der Coronakrise befinden, verlängert der Stadtrat die Hilfe. Neu ist auch ein Zweitgesuch möglich. 

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Taxistand am Zürich Hauptbahnhof

Taxistand am Zürich Hauptbahnhof



Mario Heller / WIR

(dpo) Über 1000 Gesuche für Nothilfe sind bisher von Selbständigerwerbenden und Kleinstunternehmer bei der Stadt Zürich eingegangen. Ausbezahlt werden pauschal 2500 Franken. Doch viele befänden sich noch immer in einer finanziellen Notlage, teilte der Stadtrat am Dienstag mit. Er hat deshalb die Nothilfe um eine zweite Runde verlängert. 

Selbständigerwerbende sowie geschäftsführende Inhaberinnen und Inhaber von Kleinstunternehmen mit maximal zwei Personen können neu bis zum 30. April ein Zweitgesuch um Nothilfe stellen. 

Am meisten Gesuche vom Taxi-Gewerbe

Auf nationaler Ebene fehlt laut Stadtrat weiterhin eine Lösung für Selbständigerwerbende, die in der Coronakrise arbeiten dürfen, aber unter massiven Umsatzeinbrüchen leiden. Dazu zählen Taxifahrer.

Entsprechend kamen die meisten bewilligten Gesuche aus dem Taxi-Gewerbe (37 Prozent), wie aus der Mitteilung hervorgeht. Von den bisher über tausend eingegangen Gesuchen sei insgesamt die Hälfte bewilligt worden. Der häufigste Grund für eine Ablehnung war, dass die Gesuchstellenden nicht in Zürich wohnten.