So wollen die Coiffeure ihre
Arbeit wieder aufnehmen

Den Wuschelköpfen soll es bald wieder an die Locken gehen: Die Coiffeure bereiten sich auf die Zeit nach dem Lockdown vor. Helfen sollen Schutzmasken und Einwegmäntel.

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Geht es nach dem Branchenverband der Coiffure können die Salons bald wieder eröffnen - aber mit reduziertem Angebot und Vorsichtsmassnahmen.

Geht es nach dem Branchenverband der Coiffure können die Salons bald wieder eröffnen - aber mit reduziertem Angebot und Vorsichtsmassnahmen.

Keystone

(mg) Der Branchenverband Coiffure Suisse hat ein Konzept ausgearbeitet, das aufzeigt, wie die Geschäfte nach dem Lockdown wieder eröffnen können. Wie es auf der Homepage des Verbands heisst, soll die Wiedereröffnung rasch, aber in zwei Phasen geschehen.  Dabei würden zuerst nur die Hälfte der Plätze in den Salons besetzt, damit man die Abstandsregeln einhalten könne. Das Tragen von Schutzmasken sei dabei für Coiffeur und Kunden ebenso obligatorisch, wie das Verwenden von Einwegmänteln.

Auch sollen Vertreter von Risikogruppen vorerst nicht bedient werden und auch in Hochrisikoorten, wie etwa Altersheimen, könne vorerst nicht gearbeitet werden. «Mit der baldigen Teilöffnung unserer wichtigen Branche, sehen wir die Chance, grosse finanzielle Probleme, Konkurse, Arbeitslosigkeit und eine unnötige Belastung der Sozialwerke zu vermeiden», schreibt Coiffure Suisse in ihrem Konzept.

Am Freitag hatte zudem Magdalena Martullo-Blocher bekannt gegeben, dass sie den Coiffeuren Schutzmasken zum Selbstkostenpreis zur Verfügung stellen wolle. Sie hat diese in China gekauft und will so die Wiedereröffnung der Coiffeursalons beschleunigen.