Sommaruga setzt sich an G20-Gipfel für Klimaziele ein

An einer Video-Konferenz mit den G20-Staaten hat sich Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga am Sonntag für die Einhaltung der Klimaziele eingesetzt. Die G20-Länder sollen ihre Emissionen bis 2050 auf Netto-Null reduzieren.

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Für Simonetta Sommaruga ist das nächste Jahr entscheidend für den Klimaschutz.

Für Simonetta Sommaruga ist das nächste Jahr entscheidend für den Klimaschutz.

Archivbild: Keystone

(gb.) Sommaruga begründete ihre Forderungen mit der Verantwortung der G20-Staaten. «Die G20-Mitglieder gehören zu den Staaten, die am meisten Emissionen verursachen», heisst es in einer Mitteilung von Sommarugas Departement zum G20-Treffen. Die Jahre 2020 und 2021 seien bei der Bekämpfung des Klimawandels entscheidend.

Sommaruga forderte von den G20-Staaten nicht nur die Reduzierung ihrer Emissionen auf Netto-Null. Sie hat sich laut Mitteilung gemeinsam mit anderen europäischen Ländern auch für weitergehende Anstrengungen eingesetzt. «Wer in Nachhaltigkeit im Handel und Klimaschutz investiert, hilft auch Menschen und Unternehmen.»

Die Schweiz durfte dieses Jahr als Gastland am Gipfel der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer teilnehmen. Wie es in der Mitteilung weiter heisst, hat sich die Schweiz aktiv an den Arbeiten der Gruppe beteiligt und «nützliche Kontakte geknüpft».

Laut Sommaruga sei das Treffen ein wichtiges Zeichen für den Multilateralismus. Es gebe verschiedene Krisen zu bewältigen: Die Gesundheits- und Wirtschaftskrise aufgrund von Covid-19, aber auch die Klimakrise und die Krise des globalen Handelssystems.