Statistik
Urban, zur Miete, drei Zimmer: So lebt die Schweizer Bevölkerung

Die Schweizerinnen und Schweizer leben heute überwiegend im urbanen Raum. Drei Viertel von ihnen wohnen zur Miete, am häufigsten in Drei-Zimmer-Wohnungen.

Drucken
Teilen
Ein Grossteil der Wohnungen in den Städten haben drei Zimmer.

Ein Grossteil der Wohnungen in den Städten haben drei Zimmer.

Keystone

(agl) Die Schweizer Städte erlebten in den letzten 20 Jahren eine «regelrechte Renaissance». Gemäss der «Statistik der Schweizer Städte 2021», die am Dienstag veröffentlicht wurde, wohnt heute drei Viertel der Schweizer Bevölkerung im urbanen Raum. 47 Prozent der Stadtbevölkerung ist ledig, 31 Prozent hat eine ausländische Staatsbürgerschaft. Das sind jeweils mehr als in der gesamten Schweiz. Von 2015 bis 2017 waren 74 Prozent der Wohnungen durch Mieterinnen und Genossenschafter belegt, 25 Prozent befanden sich im Privatbesitz.

Dabei gibt es aber grosse Unterschiede, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) in einer Mitteilung schreibt. Während in Möhlin, Spiez und Uzwil mehr als die Hälfte der bewohnten Wohnungen durch Privatbesitzende belegt sind, sind in Genf, Lausanne und Zürich mehr als 90 Prozent vermietet oder genossenschaftlich genutzt. Während in den Grossstädten 11,4 Prozent der Gebäude dem gemeinnützigen Wohnungsbau entsprechen, sind es im schweizerischen Durchschnitt 1,3 Prozent.

In den meisten Städten dominieren zudem Drei-Zimmer-Wohnungen, wie das BFS weiter schreibt. Lediglich in Städten mit weniger als 20'000 Einwohnerinnen dominieren Vier-Zimmer-Wohnungen. Während 69 Prozent der Mieterinnen und Mieter in Drei- oder Vier-Zimmer-Wohnungen leben, verfügt die grosse Mehrheit der Eigentümer über eine Wohnung mit mehr als vier Zimmern.

Aktuelle Nachrichten