Suva verhinderte ungerechtfertigte Zahlungen von über 17 Millionen Franken

Die Suva verhinderte 2019 leicht weniger ungerechtfertigte Leistungsbezüge wie im Vorjahr. Die untersuchten Verdachtsfälle nahmen dafür minim zu.

Drucken
Teilen
Gebäude der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt Suva in Luzern.

Gebäude der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt Suva in Luzern.

Keystone

(dpo) Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Suva verhinderte 2019 ungerechtfertigte Leistungsbezüge von verunfallten Personen in der Höhe von 17,1 Millionen Franken, wie sie in einer Mitteilung am Dienstag schreibt. Damit sanken Einsparungen gegenüber dem Vorjahresniveau um 0,2 Millionen.

Von den knapp 250'000 Fällen, bei denen ein Taggeld ausbezahlt wurde, hat die Suva 1809 Verdachtsfälle untersucht, 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Laut Mitteilung stieg dadurch die Anzahl der abgeschlossenen Fälle mit bestätigtem Verdacht um 113 auf insgesamt 520. Der durchschnittlich eingesparte Betrag pro Fall betrug 34'700 Franken (2018: 42 500 Franken).

Dominierte noch vor wenigen Jahren vor allem das Bild des klassischen Versicherungsbetrügers, erfolge Versicherungsmissbrauch zunehmend vielfältiger, schreibt die Suva. Der Missbrauch reiche von fiktiven Firmen bis hin zu bewusst falschen Abrechnungen durch Spitäler, Ärzte oder Therapeuten. Die überwiegende Mehrheit aller Leistungserbringer rechne allerdings korrekt ab, fasst die Suva zusammen.