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Trotz Corona-Notmassnahmen: Grenze zu Italien bleibt für Schweizer Grenzgänger offen

Um das Corona-Virus zu bremsen, hat Italien die Lombardei und weitere Provinzen abgeriegelt. Nun ist klar: Erwerbstätige können sich weiterhin fortbewegen, um ihrer Arbeit nachzugehen. 

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(agl) Der italienische Aussenminister Luigi Di Maio habe dies Ignazio Cassis in einem Telefongespräch angekündigt, wie der Bundesrat am frühen Sonntagabend mitteilt. 

Erwerbstätige würden sich weiterhin zwischen den italienischen Regionen sowie zwischen Italien und der Schweiz bewegen können. «Der Fortbestand des Tessiner Gesundheitssystems sollte damit gesichert sein», schreibt der Bundesrat. Grenzgänger müssten jedoch über ein Dokument wie den Ausländerausweis G verfügen, welches ihre Berufstätigkeit beweist.

Italien und Schweiz wollen Fahrten überwachen

Für alle anderen Aktivitäten haben die italienischen Behörden allerdings strenge Einschränkungen erlassen. Von Schweizern und in der Schweiz lebenden Personen werde verlangt, dass sie sich nicht mehr in die betroffenen Regionen begeben. Für den Warenverkehr bleibt die Grenze geöffnet. 

Am Rande der Sicherheitszonen hätten die italienischen Behörden ein Monitoringsystem eingerichtet, um zu überprüfen, dass nur erlaubte Fahrten stattfinden. Auch in der Schweiz werde es ein solches Monitoringsystem geben, schreibt der Bundesrat. Wie genau es funktionieren soll, werde in den nächsten Stunden geklärt. Sämtliche beschlossenen Massnahmen seien in Telefongesprächen von Bundesrat Ignazio Cassis und Italiens Aussenminister Luigi di Maio erörtert worden.