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Maskendebakel bei der Armee: Viola Amherd will Klarheit schaffen

Bundesrätin Viola Amherd schaltet die interne Revision des VBS ein: Diese soll von der Armeeapotheke im Frühling getätigte Beschaffungen untersuchen.

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Die Chefin will wissen, was lost ist: Viola Amherd hat eine Aufarbeitung in Auftrag gegeben.

Die Chefin will wissen, was lost ist: Viola Amherd hat eine Aufarbeitung in Auftrag gegeben.

Keystone

(wap) Bundesrätin Viola Amherd lässt die Maskenbeschaffung durch die Armeeapotheke im Frühling untersuchen. Die Chefin des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport habe die interne Revision beauftragt, «die Beschaffungen wichtiger medizinischer Güter aufzuarbeiten, die die Armeeapotheke im Zuge der Covid-19-Pandemie für das Gesundheitswesen als zusätzliche Aufgabe getätigt hat und weiter tätigt», bestätigte ein Armee-Sprecher am Mittwoch einen Artikel der Tamedia-Zeitungen.

Amherd war nach Medienberichten in Kritik geraten, wonach die Armeeapotheke Schweizer Jungunternehmern Masken zu überhöhten Preisen abgekauft habe, die sich später als unbrauchbar erwiesen hätten. Die Ergebnisse der Untersuchung sollten im Frühjahr vorliegen.